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Nachdem in letzter Zeit gehäuft Ideen zur Optimierung von Newtons auftauchen und ich selbst wohl ein wenig dazu beigetragen habe, dass eine Verkleinerung des Fangspiegels als simples und probates Mittel angesehen wird, möchte ich einige grundsätzliche Dinge dazu sagen. Es ist offensichtlich nicht immer klar, was man da eigentlich will und wie das geht. Das ist nicht mal eben getan, das muss bedacht werden.

 

Seeing

und seine Wirkungen auf astronomische Beobachtungen.

Schon beim freiäugigen Blick auf die nächtlichen Sterne, also ohne Hilfsmittel, sehen wir häufig, dass die Sterne flackern. Dann wissen wir, dass die Luft, die Atmosphäre unseres Planeten unruhig und das Seeing nicht allzu gut ist.

Am Planeten, z.B. Saturn, sieht das in etwa so aus.

       


Bei der Beobachtung mit Hilfsmitteln, also mit Teleskopen ist es jedoch sinnvoll, drei Arten von Seeing zu unterscheiden:

Nebelfilter

Grundsätzliches gibt es erst Mal da
http://www.svenwienstein.de/HTML/nebelfilter.html
verfeinert und sehr lesenswert da
http://www.svenwienstein...ebelfilter_visuell.html

und da linkt man dann hin. Das sollte eigentlich verständlich und klar sein, aber das ist es ganz offensichtlich eben doch nicht.

(Eigentlich will ich ohne solche Verweise auf andere Quellen auskommen, mich auf meine praktischen Ergebnisse beschränken, aber diese Links, besonders der zweite, sind unerlässlich, weil nach meiner Meinung das Beste was zu diesem Thema je veröffentlicht wurde. Die Herangehensweise ist praxisbezogen und einzigartig)

AP –was ist das?

AP – Austrittspupille, der runde Lichtklecks mitten in/auf der Augenlinse des Okulars, wenn das Okular im Auszug steckt und die Öffnung in Richtung einer Lichtquelle zeigt.
Da muss man mit dem Auge ran, genau drüber mit der Pupille, dann sieht man ein Bild, kann scharf stellen.
Warum ist dieser Lichtklecks denn überhaupt wichtig, reicht es nicht, zu wissen, welche Vergrößerung man gerade anlegt und gut ist das?

Die AP ist wichtig, weil man über sie erst erfährt, welche Vergrößerungen überhaupt sinnvoll anwendbar sind. Man kann allein über die AP erfahren, welche Okulare sinnvoll am jeweiligen Teleskop anwendbar sind, die resultierenden Vergrößerungen sind eigentlich nur ein Nebenprodukt dieser sinnvollen Überlegungen.
AP = (Optik)Durchmesser [in mm]/Vergrößerung

Heute geht es um den Binoansatz, ein sehr empfehlenswertes Zubehör mit dem beidäugiges Sehen am Fernrohr ermöglicht wird.

 

Sonne, 12" Öffnung, Bino.....Whow!

Ich hab ja, nach vielen Schwierigkeiten auch so ein Teil aber das war nicht so einfach. Ich bin wohl sehr empfindlich auf Dejustage und passende Augenweite. Doppelbilder, Geisterbilder, Reflexe, Probleme mit dem Einblick, einfach nicht das Erlebnis, welches der Beobachter vor mir mit dem gleichen Ansatz hatte.
Nun gut, dann kam doch noch der Ansatz der mir passt. Das ist m.E. nicht nur für mich wichtig, denn „kauf Dir einen Binoansatz und sei glücklich“ ist zu einfach gestrickt.