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Das Thema scheint nicht nur von Interesse, sondern auch äußerst diffuse Vorstellungen auszulösen, oft genug (nicht hier!) wird sogar schlicht Brennweite oder Öffnung ohne oder mir kuriosem Bezug zueinander für irgendwelche Aussagen oder Empfehlungen hergenommen.

Ich versuche es wie immer ohne Rechnungen und Formeln (das können Andere besser), nur anhand von Beispielen.

 

 

Auf einem Teleskoptreffen im Jahr 2008 ergab sich die Möglichkeit, mehrere H-beta Filter an meinem 8“ F/6 Newton und dem 4“ F/5 Richfielder in Augenschein zu nehmen.

Die Bedingungen schwankten an den beiden Beobachtungstagen zwischen 6,0 und 6,5 Mag visueller Grenzgröße in den beobachteten Regionen. Die Milchchstraße war zu besten Zeiten tatsächlich als milchweißliches, reich strukturiertes Band zu sehen.

Erste Voraussetzung für einen guten Newton ist sein guter Justierzustand.

Egal wie gut oder schlecht das Spiegelset ist, nur wenn es einen 100prozentig justierten Verbund im Teleskop ergibt, kann es seine, ihm gegebenen, 100% Leistung bringen.

 

Da wird viel verschenkt, trotz Cheshire, Laser, Concenter, Filmdose. Alles mittig, konzentrisch, rund und blabla..., so weit so gut, warum klappt das oft nicht oder nur mit Kompromissen? Um aufzuzeigen, wo es hakt, nehme ich nun mal das Justiermittel heraus, bei dem die Fehler am anschaulichsten werden und mit dem es wegen vorgegebener Fehler auch (genau aus diesem Grund) zu Problemen kommen kann.