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Wer den gestirnten Himmel beobachten will, sei es nun mit oder ohne die Hilfe eines Fernglases oder Teleskops, findet leicht den immer wieder gegebenen Hinweis bestätigt, dass die Aufsuche eines möglichst dunklen Standortes ohne Stör- und Streulichtquellen sehr hilfreich ist. Als Begründung wird dann zutreffend angeführt, dass Lichtsmog äußerst schädlich und eine vollständige Dunkeladaption des Auges sehr nützlich ist.
Wie ist das aber nun mit dieser Dunkeladaption, wie läuft das praktisch ab, was ist zu beachten?

Sucht ihr noch oder beobachtet ihr schon?
Ein paar Gedanken zum Starhopping.



In vielen Threads auf Astroforen geht es um die besten Aufsuchkarten und da wird schnell klar klar, dass es DIE ideale Karte eigentlich nicht gibt, man muss schon nach Anspruch und Suchmethode differenzieren.
Die alte Methode der Einstellung von Objekten nach ihrer Position in RA und DE anhand von an der Montierung vorhandenen Grandeinteilungen ist noch Sternwarten vorbehalten, an unseren Montis ist so etwas nur noch rudimentär vorhanden, bei Dobsons gar nicht mehr.
Also Karte raus und nach dem dort eingezeichneten Standort des Objekts irgendwie am Himmel suchen.

Die Nacht war genial, unmöglich, das in Worte zu fassen.
Vier Mann, drei Dobsons, 6,5er Himmel, streckenweise sehr gutes Seeing und eine geniale Transparenz bis nahe an den Horizont.

Ich schreibe daher mal einen BB der anderen Art, einen Versuch, verschiedene Öffnungen "greifbar" zu machen.

Spiegelteleskope brauchen einen Fangspiegel und der sitzt, von einigen exotischen Bauarten (Schiefspiegler, Clant) mal abgesehen, mitten im Strahlengang, schattet also einen Teil des Hauptspiegels gegenüber einfallendem Licht ab.

Das hat Auswirkungen auf die Öffnung, näherungsweise kann man die Fläche des Fangspiegels einfach von der Fläche des Hauptspiegels abziehen und erhält so quasi die Nettoöffnung. Das ist nicht die ganze Wahrheit, aber ein brauchbarer und ausreichender Ansatz für weitere praktisch orientierte Betrachtungen ohne allzu viel Fachchinesisch.

Immer wieder taucht es auf, dieses leidige Thema. Die Diskussionen, nein eher Debatten oder Konfrontationen weil sich eh kaum jemand überzeugen lässt, sind geprägt von Festlegungen und Denkmustern denen man ganz offensichtlich nicht so leicht entrinnen kann, die jedoch häufig auf viel zu kurz greifenden Überlegungen beruhen.