Astrozoom.de

Solche Schieflagen gibts nicht, die sind immer hausgemacht.

Ich habe noch niemals bei der Beobachtung gegen physikalische und optische Grundprinzipien verstoßen können.

Man erlebt all diese limitierenden Faktoren, vom Seeing über begrenzte Teleskopöffnung, Qualität und bauartbedingte Besonderheiten immer wieder und kann ja seine Ansprüche auch sehr schön daran orientieren was eben möglich ist. Ständige Unzufriedenheit mit den Möglichkeiten und Unsicherheit über die Möglichkeiten würde, zumindest bei mir, irgendwann den Spass nachhaltig verderben und zur Aufgabe führen.

 

Aus immer wieder gegebenem Anlass
will ich versuchen, mal die einfachste Methode zur Abschätzung der grundsätzlichen Abbildungsleistung eines Newtons so darzustellen, dass auch ein Einsteiger zumindest erkennen kann, ob sein Teleskop was taugt oder ob er möglicher Weise einen schlechten Newton erwischt hat.
Diese Methode ist der Sterntest aber bevor wir da hinkommen muss ich zunächst mal einige Grundsätzliche Voraussetzungen nennen.

 

Weil dieses Gerät immer wieder in der Einsteigerberatung auftaucht, mal ein kurzer Leitfaden, wie sinnvolles Zubehör für erfolgreiche Beobachtung mit diesem Teleskop aussehen sollte.


Man kann diesen Leitfaden auch noch auf 6 Zoll F/6-8 oder auf 10/12 Zoll F/5 anwenden.

Zur Neuanschaffung von  Newton/Dobsons sind einige kleine Frustvermeidungshinweise angebracht.

Vielfach bringen die Geräte trotz ordentlicher Justierung nicht die Leistung, wie sie aus Beobachtungsberichten und Erfolgen anderer abgeleitet werden könnte. Flaues Bild, nicht richtig hochvergrößerungsfähig, das weist noch nicht auf schlechte Qualität des Geräts oder der Geräte hin.
Neben schlechter Justierung gibt es zwei weitere, leicht abstellbare Ursachen, die meistens mitgeliefert werden.

 

Oft sieht man, gerade bei günstigen Newtonfernrohren, vermeidbare Schwächen die Leistung vernichten. Gegebenes Potenzial wird versteckt.

Auch werden Eigenschaften hingenommen, die man gar nicht hinnehmen muss.