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	<title type="text">Dobson 152/739</title>
	<subtitle type="text">Günther's neue private Seite </subtitle>
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		<name>Astrozoom</name>
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		<title>Jupiter mit 6 Zoll ab 18.09.21</title>
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		<published>2021-09-20T08:14:28+00:00</published>
		<updated>2021-09-20T08:14:28+00:00</updated>
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		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die neuesten Beobachtungen stehen im Bericht vorne. &lt;/strong&gt;Zunächst, als kleine Einführung, eine grobe Darstellung und Bezeichnung der Bänder und Zonen des Gasriesen und daneben ein Foto von einem Skizzenblatt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_Zonen_und_Bnder_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;376&quot; height=&quot;200&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiterskizzen180921.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;264&quot; height=&quot;198&quot; /&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Skizze in der Mitte war der erste Versuch am 18.09.21, für 21.30 Uhr. Sie wurde aber durch die Vielzahl der sich einstellenden Details zu dunkel und überladen, ich hätte feiner beginnen müssen. Auch mit dem Radiergummi wurde das nichts mehr, also kam es zum zweite Anlauf links davon. Die Rohskizze rechts unten entstand für 22.30 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;      -------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;Mittwoch, dem 22.09.2021, um 20.26 Uhr&lt;/strong&gt; beendete Io seinen Durcheigang vor der Jupiterscheibe und der nachfolgende Schatten war mit dem 6 Zöller klar auf dem Gasriesen auszumachen. Sonnenfinsternis auf Jupiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeichnung zeigt die Verhältnisse ein bis zwei Minuten später und sie ist, gegenüber vielen anderen Ergebnissen, relativ blass ausgefallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_22_09_21_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;462&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das spiegelt die tatsächlichen Verhältnisse in der späten Dämmerung wieder. Hinzu kam noch der allgegenwärtige Horizontdunst. Solche Bedingungen schwächen den Kontrast und kosten Details, alles wirkt wie weichgespült. Dennoch lohnt es sich meiner Meinung nach, solche Ereignisse zu beobachten und im Bild fest zu halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor IO sich so ganz allmählich von der Jupiterscheibe löste, war er für mich nicht zu erkennen, sondern nur sein dunkler, ihm folgender Schatten. Ich konnte zwar den Abstand des Mondes zu seinem Schatten abschätzen, da war aber nichts zu sehen. Erst als er zaghaft, wie ein kleiner, heller Pickel aus Rand des Gasriesen &quot;herauswuchs&quot;, sah ich ihn und dann löste er sich wie eine kleine, schneeweiße Murmel ab. Das fasziniert mich immer wieder und manchmal stellt sich wirklich das räumliche 3D Bild von einer großen und einer kleinen Kugel ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So früh steht Jupiter derzeit noch tief Ost-/Südost, klettert erst innerhalb der nächsten  Stunden in Richtung seiner höchsten Stellung genau im Süden, um dann wieder langsam nach Südsosten abzusteigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;Samstag, dem 18.09.2021&lt;/strong&gt; zeigten sich schon am frühen Abend immer größere Wolkenlücken und auch zum Horizont hin war der Himmel recht blau, was eine etwas bessere Durchsicht als normalerweise heutzutage hier üblich versprach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim derzeit recht tiefen Stand von Mond und Planeten ist dies durchaus ein beachtenswertes Kriterium, also stellte ich schon mal den 6 Zoll Dobson auf den Balkon. Eine kurze Internetrecherche ergab dann, dass der G&lt;strong&gt;roße Rote Fleck (GRF)&lt;/strong&gt; auf Jupiter schon kurz nach 21.00 Uhr gut sichtbar sein sollte, gegen 22.00 Uhr geht er dann durch den Meridian, steht also genau mittig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So war ich gegen 21.00 Uhr mit den Zeichenuntensilien und bei leichter Hintergrundbeleuchtung auf dem Balkon und begann meine Beobachtungen mit dem Binoansatz bei gemäßigten Vergrößerungen um 120fach. Obwohl Mond und Jupiter noch in Södosten standen, also noch relativ tief, und ihre höchste Stellung am Himmel erst später ereichen würden, war das Bild schon recht ruhig und scharf. Die Vergrößerung ließ sich gut auf 200fach steigern, darüber wurde das Bild dann doch etwas unruhiger. Im Mondkrater Plato machte ich, ohne intensives Bemühen und höhere Vergrößerungen, sicher drei Kleinkrater und weitere verdächtige Aufhellungen im Kraterboden aus. Spätere Nachschau im &quot;Rükl&quot; ergab, dass auch dort tatsächlich Kleinkrater sind. Saturn war auch okay, der innere, durchscheinende &quot;Crepe&quot;-Ring blieb mir allerdings verwehrt, auch die Cassini Teilung war (erwartungsgemäß) etwas verwaschener als erst kürzlich mit dem 12-Zöller und nicht umlaufend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dieser Aufwärmrunde wurde dann aber Jupiter, das Ziel des Abends, ins Visier genommen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe zwei Zeichnungen angefertigt, die erste Zeichnung zeigt den Stand etwa um 21.30 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_18_09_21_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;465&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beobachtet wurde mit Gelbfilter, aber auch ohne Filterung, denn das Seeing war wirklich brauchbar. Ein Gelbfilter schneidet kurzwelliges sichtbares Licht ab, was durchaus etwas Seeing aus den Bild nimmt und auch die atmosphärische Dispersion, also das &quot;Verschieben&quot; der verschiedenen Lichtfarben zueinender bei horizontnaher Beobachtung, entsprechend mindert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen 22.30 Uhr, bei der zweiten Zeichnung, war nicht nur der GRF deutlich weiter gewandert, sondern Jupiter hatte auch deutlich Horizonthöhe gewonnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_18_09_21_mittel_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;652&quot; height=&quot;466&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bild wurde nochmals deutlich besser. Die Farbeindrücke ohne Filter waren klarer und die Abgenzungen der Bänder und Zonen schärfer. Es fiel leichter, die Details für die Zeichnung zu detektieren und schneller zu erfassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Nachhinein bin ich erstaunt und überrascht über die Vielzahl der Details auf dem Zeichenblatt. Das gelingt mir hierzulande nicht immer mit 6 Zoll Öffnung. Zeichnen &quot;erzieht&quot; zum genauen Hinsehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bänder und Zonen zeigen sich stark strukturiert und der GRF ist derzeit extrem blass. Er fällt bei der Suche am Fernrohr zunächst mal eher als Fehlstelle im südlichen Equatorialband auf. Im Newtonanblick ist Süden oben. Erst wenn man sich darauf konzentriert ist in der Fehlstelle als ganz leicht rosa angehauchtes Oval zu erkennen, in dem es auch noch einen etwas dunkleren Kern gibt. Vor dem Fleck ist das SEB durch einen hellen mittleren Bereich eindeutig zweigeteilt, dahinter wesentlich blasser mit einigen Verwirbelungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das nördliche Equatorialband ist deutlich rotbraun, wobei die Färbung in der Mitte und in einigen Ovalen, auf der Seite zur nördlichen temperierten Zone hin, besonders intensiv ist. Nördlich und südlich der Hauptbänderr und -zonen ist das Farbenspiel nicht mehr so intensiv, dennoch zeigen sich auch hier noch klare Strukturen und feine Details.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die neuesten Beobachtungen stehen im Bericht vorne. &lt;/strong&gt;Zunächst, als kleine Einführung, eine grobe Darstellung und Bezeichnung der Bänder und Zonen des Gasriesen und daneben ein Foto von einem Skizzenblatt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_Zonen_und_Bnder_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;376&quot; height=&quot;200&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiterskizzen180921.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;264&quot; height=&quot;198&quot; /&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Skizze in der Mitte war der erste Versuch am 18.09.21, für 21.30 Uhr. Sie wurde aber durch die Vielzahl der sich einstellenden Details zu dunkel und überladen, ich hätte feiner beginnen müssen. Auch mit dem Radiergummi wurde das nichts mehr, also kam es zum zweite Anlauf links davon. Die Rohskizze rechts unten entstand für 22.30 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;      -------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;Mittwoch, dem 22.09.2021, um 20.26 Uhr&lt;/strong&gt; beendete Io seinen Durcheigang vor der Jupiterscheibe und der nachfolgende Schatten war mit dem 6 Zöller klar auf dem Gasriesen auszumachen. Sonnenfinsternis auf Jupiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeichnung zeigt die Verhältnisse ein bis zwei Minuten später und sie ist, gegenüber vielen anderen Ergebnissen, relativ blass ausgefallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_22_09_21_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;462&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das spiegelt die tatsächlichen Verhältnisse in der späten Dämmerung wieder. Hinzu kam noch der allgegenwärtige Horizontdunst. Solche Bedingungen schwächen den Kontrast und kosten Details, alles wirkt wie weichgespült. Dennoch lohnt es sich meiner Meinung nach, solche Ereignisse zu beobachten und im Bild fest zu halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor IO sich so ganz allmählich von der Jupiterscheibe löste, war er für mich nicht zu erkennen, sondern nur sein dunkler, ihm folgender Schatten. Ich konnte zwar den Abstand des Mondes zu seinem Schatten abschätzen, da war aber nichts zu sehen. Erst als er zaghaft, wie ein kleiner, heller Pickel aus Rand des Gasriesen &quot;herauswuchs&quot;, sah ich ihn und dann löste er sich wie eine kleine, schneeweiße Murmel ab. Das fasziniert mich immer wieder und manchmal stellt sich wirklich das räumliche 3D Bild von einer großen und einer kleinen Kugel ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So früh steht Jupiter derzeit noch tief Ost-/Südost, klettert erst innerhalb der nächsten  Stunden in Richtung seiner höchsten Stellung genau im Süden, um dann wieder langsam nach Südsosten abzusteigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;Samstag, dem 18.09.2021&lt;/strong&gt; zeigten sich schon am frühen Abend immer größere Wolkenlücken und auch zum Horizont hin war der Himmel recht blau, was eine etwas bessere Durchsicht als normalerweise heutzutage hier üblich versprach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim derzeit recht tiefen Stand von Mond und Planeten ist dies durchaus ein beachtenswertes Kriterium, also stellte ich schon mal den 6 Zoll Dobson auf den Balkon. Eine kurze Internetrecherche ergab dann, dass der G&lt;strong&gt;roße Rote Fleck (GRF)&lt;/strong&gt; auf Jupiter schon kurz nach 21.00 Uhr gut sichtbar sein sollte, gegen 22.00 Uhr geht er dann durch den Meridian, steht also genau mittig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So war ich gegen 21.00 Uhr mit den Zeichenuntensilien und bei leichter Hintergrundbeleuchtung auf dem Balkon und begann meine Beobachtungen mit dem Binoansatz bei gemäßigten Vergrößerungen um 120fach. Obwohl Mond und Jupiter noch in Södosten standen, also noch relativ tief, und ihre höchste Stellung am Himmel erst später ereichen würden, war das Bild schon recht ruhig und scharf. Die Vergrößerung ließ sich gut auf 200fach steigern, darüber wurde das Bild dann doch etwas unruhiger. Im Mondkrater Plato machte ich, ohne intensives Bemühen und höhere Vergrößerungen, sicher drei Kleinkrater und weitere verdächtige Aufhellungen im Kraterboden aus. Spätere Nachschau im &quot;Rükl&quot; ergab, dass auch dort tatsächlich Kleinkrater sind. Saturn war auch okay, der innere, durchscheinende &quot;Crepe&quot;-Ring blieb mir allerdings verwehrt, auch die Cassini Teilung war (erwartungsgemäß) etwas verwaschener als erst kürzlich mit dem 12-Zöller und nicht umlaufend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dieser Aufwärmrunde wurde dann aber Jupiter, das Ziel des Abends, ins Visier genommen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe zwei Zeichnungen angefertigt, die erste Zeichnung zeigt den Stand etwa um 21.30 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_18_09_21_mittel.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;651&quot; height=&quot;465&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beobachtet wurde mit Gelbfilter, aber auch ohne Filterung, denn das Seeing war wirklich brauchbar. Ein Gelbfilter schneidet kurzwelliges sichtbares Licht ab, was durchaus etwas Seeing aus den Bild nimmt und auch die atmosphärische Dispersion, also das &quot;Verschieben&quot; der verschiedenen Lichtfarben zueinender bei horizontnaher Beobachtung, entsprechend mindert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen 22.30 Uhr, bei der zweiten Zeichnung, war nicht nur der GRF deutlich weiter gewandert, sondern Jupiter hatte auch deutlich Horizonthöhe gewonnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Planeten21/Jupiter_18_09_21_mittel_2.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;652&quot; height=&quot;466&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bild wurde nochmals deutlich besser. Die Farbeindrücke ohne Filter waren klarer und die Abgenzungen der Bänder und Zonen schärfer. Es fiel leichter, die Details für die Zeichnung zu detektieren und schneller zu erfassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Nachhinein bin ich erstaunt und überrascht über die Vielzahl der Details auf dem Zeichenblatt. Das gelingt mir hierzulande nicht immer mit 6 Zoll Öffnung. Zeichnen &quot;erzieht&quot; zum genauen Hinsehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bänder und Zonen zeigen sich stark strukturiert und der GRF ist derzeit extrem blass. Er fällt bei der Suche am Fernrohr zunächst mal eher als Fehlstelle im südlichen Equatorialband auf. Im Newtonanblick ist Süden oben. Erst wenn man sich darauf konzentriert ist in der Fehlstelle als ganz leicht rosa angehauchtes Oval zu erkennen, in dem es auch noch einen etwas dunkleren Kern gibt. Vor dem Fleck ist das SEB durch einen hellen mittleren Bereich eindeutig zweigeteilt, dahinter wesentlich blasser mit einigen Verwirbelungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das nördliche Equatorialband ist deutlich rotbraun, wobei die Färbung in der Mitte und in einigen Ovalen, auf der Seite zur nördlichen temperierten Zone hin, besonders intensiv ist. Nördlich und südlich der Hauptbänderr und -zonen ist das Farbenspiel nicht mehr so intensiv, dennoch zeigen sich auch hier noch klare Strukturen und feine Details.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 152/739" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Mond mit 6 Zoll Dobs, 23.05.2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-152-739/96-mond-mit-6-zoll-dobs-23-05-2021"/>
		<published>2021-05-24T15:54:47+00:00</published>
		<updated>2021-05-24T15:54:47+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-152-739/96-mond-mit-6-zoll-dobs-23-05-2021</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;Pfingstsonntag&lt;/strong&gt; riss gegen Abend die Wolkendecke immer mehr auf und es war auch nicht so kalt und windig wie die Tage zuvor. Es sah so aus, als könne sich das halten und auch die Wetterfrösche versprachen ein paar fast wolkenlose Stunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz entschlossen stellte ich den kleinen 6 Zoll Dobson, mit dem ich schon am Morgen einige Wolkenlücken zur Sonnenbeobachtung nutzen konnte, nochmal auf den Balkon. An Deepsky war beim hoch stehenden &lt;strong&gt;Mond im Alter von knapp 12 Tagen&lt;/strong&gt; eher nicht zu denken, also dann eben Dreiviertelmond, wenn er sich schon so aufdrängt. So wurde die indirekte Beleuchtung durch die großen Balkonfenster aktiviert und der Binoansatz mit den 26er Plössel-Okularen bestückt, die 18er Orthos wurden zum Wechseln vorgesehen. Das ergibt mit der komakorrigierenden Barlow vor dem Binoansatz Vergrößerungen zwischen 92 und 150fach. Das sollte reichen. Weil ich auch endlich mal am Mond zeichnen wollte, sollten es erst mal geringere Vergrößerungen sein, damit die Detailflut nicht zu erschlagend wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Hintergrundbeleuchtung verhindere ich die Dunkeladaption meiner Augen, weil das am hellen Mond extrem stört und habe gleichzeitig Licht genug zum Zeichnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Totalen fallen mir sofort die beiden großen Krater Tycho und Copernikus auf. Sie sind mit ihren &quot;Strahlensystemen&quot;, also den langgestreckten, hellen Fingern der Auswurfzonen immer ein auffälliger Blickfang, ebenso die dunklen Mare. Für das Schauspiel des goldenen Henkels, bei dem sich die Kämme des Juragebirges, von der Sonne hell angestrahlt, über die noch in dunklen Schatten gehüllte Regenbogenbucht des Mare Imbrium erheben, bin ich einen Tag zu spät.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Terminator, also die Schattenzone ist schon ein gutes Stück weiter gewandert und ich schaue mit den Augen daran entlang, sind doch hier, im Wechsel von Licht und Schatten, die Kontraste besonders hoch. Sehr hell leuchtet mir, ein Stückchen abseits davon, der &lt;strong&gt;Krater Aristarchus&lt;/strong&gt; engegen. Der Krater hat etwa 40 Kilometer Durchmesser und seine Wälle ragen bis zu 3 Kilometer auf. Auf der, dem Terminator zugewandten, Seite fällt sofort das bekannte &lt;strong&gt;Schröter Tal&lt;/strong&gt; ins Auge. Hier lohnt ein genauer Blick und auch eine Zeichnung, denn der benachbarte &lt;strong&gt;Krater Herodotus&lt;/strong&gt; ist nur geringfügig kleiner als der große Nachbar, es gibt zahlreiche kleinere Krater, sowie Berge und Hochebenen im Umfeld. Der in der Zeichnung dunkle Übergang und die Erhebug des Schrötertals zum Krater Herodotus hin wird auch als &lt;strong&gt;Cobrakopf&lt;/strong&gt; bezeichnet. Eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Mond/Schrtertal_rund.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;601&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als  Besonderheit schwebt ein kleiner heller Fleck über der schwarzen Dämmerungszone, eine, für mich namenlose, Erhebung reckt sich aus dem Schatten ins Licht. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Okay, das sind meine ersten Versuche am Mond. Es gibt sicher Leuter die das deutlich besser können, aber die Zeichnung gibt doch einen ganz brauchbaren Eindruck von der Region wieder. Mal sehen, wie sich das noch entwickelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Newtonanblick etwas weiter nach unten, am Terminator entlang, fiel mir einen Region auf, wo die Licht-/Schattengrenze regelrecht zerrissen und deformiert aussah.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es handelt sich um &lt;strong&gt;Mons Rümker&lt;/strong&gt;, ein &lt;strong&gt;Mondgebirge vulkanischen Ursprungs&lt;/strong&gt;, welches zum Beobachtungszeitpunkt exakt auf der Schnittlinie des Terminators lag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Mond/Mons_Rumker_rund_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;609&quot; /&gt;&lt;br /&gt;     &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Schauspiel, welches sich nur wenige Stunden bietet und das sich schnell verändert. Ich habe nur einen hoch vergrößerten Ausschnitt gewählt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Gelegenheit stolpert man bei der Suche nach den Bezeichnungen der Strukturen dann darüber, dass Kleinkrater im Umfeld ihren größeren &quot;Brüdern&quot; häufig mit fortlaufenden Buchstaben zugeordnet werden. Der kreisförmige helle Fleck ganz rechts am Terminator ist &lt;strong&gt;Rümker C&lt;/strong&gt;. &lt;strong&gt;Die 1 markiert Rümker E, die 2 Rümker L.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So weit, so gut. Die Zeichnungen sind hochgradig verbesserungsfähig. Ich weiß nicht, ob mit die Weiterführung Spass macht. Andererseits bemerke ich, wie viel mehr man beim Zeichnen sieht, weil man sich einfach viel mehr auf das Sehen konzentriert, als bein reinen spazieren gucken.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;Pfingstsonntag&lt;/strong&gt; riss gegen Abend die Wolkendecke immer mehr auf und es war auch nicht so kalt und windig wie die Tage zuvor. Es sah so aus, als könne sich das halten und auch die Wetterfrösche versprachen ein paar fast wolkenlose Stunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz entschlossen stellte ich den kleinen 6 Zoll Dobson, mit dem ich schon am Morgen einige Wolkenlücken zur Sonnenbeobachtung nutzen konnte, nochmal auf den Balkon. An Deepsky war beim hoch stehenden &lt;strong&gt;Mond im Alter von knapp 12 Tagen&lt;/strong&gt; eher nicht zu denken, also dann eben Dreiviertelmond, wenn er sich schon so aufdrängt. So wurde die indirekte Beleuchtung durch die großen Balkonfenster aktiviert und der Binoansatz mit den 26er Plössel-Okularen bestückt, die 18er Orthos wurden zum Wechseln vorgesehen. Das ergibt mit der komakorrigierenden Barlow vor dem Binoansatz Vergrößerungen zwischen 92 und 150fach. Das sollte reichen. Weil ich auch endlich mal am Mond zeichnen wollte, sollten es erst mal geringere Vergrößerungen sein, damit die Detailflut nicht zu erschlagend wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Hintergrundbeleuchtung verhindere ich die Dunkeladaption meiner Augen, weil das am hellen Mond extrem stört und habe gleichzeitig Licht genug zum Zeichnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Totalen fallen mir sofort die beiden großen Krater Tycho und Copernikus auf. Sie sind mit ihren &quot;Strahlensystemen&quot;, also den langgestreckten, hellen Fingern der Auswurfzonen immer ein auffälliger Blickfang, ebenso die dunklen Mare. Für das Schauspiel des goldenen Henkels, bei dem sich die Kämme des Juragebirges, von der Sonne hell angestrahlt, über die noch in dunklen Schatten gehüllte Regenbogenbucht des Mare Imbrium erheben, bin ich einen Tag zu spät.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Terminator, also die Schattenzone ist schon ein gutes Stück weiter gewandert und ich schaue mit den Augen daran entlang, sind doch hier, im Wechsel von Licht und Schatten, die Kontraste besonders hoch. Sehr hell leuchtet mir, ein Stückchen abseits davon, der &lt;strong&gt;Krater Aristarchus&lt;/strong&gt; engegen. Der Krater hat etwa 40 Kilometer Durchmesser und seine Wälle ragen bis zu 3 Kilometer auf. Auf der, dem Terminator zugewandten, Seite fällt sofort das bekannte &lt;strong&gt;Schröter Tal&lt;/strong&gt; ins Auge. Hier lohnt ein genauer Blick und auch eine Zeichnung, denn der benachbarte &lt;strong&gt;Krater Herodotus&lt;/strong&gt; ist nur geringfügig kleiner als der große Nachbar, es gibt zahlreiche kleinere Krater, sowie Berge und Hochebenen im Umfeld. Der in der Zeichnung dunkle Übergang und die Erhebug des Schrötertals zum Krater Herodotus hin wird auch als &lt;strong&gt;Cobrakopf&lt;/strong&gt; bezeichnet. Eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Mond/Schrtertal_rund.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;601&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als  Besonderheit schwebt ein kleiner heller Fleck über der schwarzen Dämmerungszone, eine, für mich namenlose, Erhebung reckt sich aus dem Schatten ins Licht. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Okay, das sind meine ersten Versuche am Mond. Es gibt sicher Leuter die das deutlich besser können, aber die Zeichnung gibt doch einen ganz brauchbaren Eindruck von der Region wieder. Mal sehen, wie sich das noch entwickelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Newtonanblick etwas weiter nach unten, am Terminator entlang, fiel mir einen Region auf, wo die Licht-/Schattengrenze regelrecht zerrissen und deformiert aussah.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es handelt sich um &lt;strong&gt;Mons Rümker&lt;/strong&gt;, ein &lt;strong&gt;Mondgebirge vulkanischen Ursprungs&lt;/strong&gt;, welches zum Beobachtungszeitpunkt exakt auf der Schnittlinie des Terminators lag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Mond/Mons_Rumker_rund_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;609&quot; /&gt;&lt;br /&gt;     &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Schauspiel, welches sich nur wenige Stunden bietet und das sich schnell verändert. Ich habe nur einen hoch vergrößerten Ausschnitt gewählt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Gelegenheit stolpert man bei der Suche nach den Bezeichnungen der Strukturen dann darüber, dass Kleinkrater im Umfeld ihren größeren &quot;Brüdern&quot; häufig mit fortlaufenden Buchstaben zugeordnet werden. Der kreisförmige helle Fleck ganz rechts am Terminator ist &lt;strong&gt;Rümker C&lt;/strong&gt;. &lt;strong&gt;Die 1 markiert Rümker E, die 2 Rümker L.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So weit, so gut. Die Zeichnungen sind hochgradig verbesserungsfähig. Ich weiß nicht, ob mit die Weiterführung Spass macht. Andererseits bemerke ich, wie viel mehr man beim Zeichnen sieht, weil man sich einfach viel mehr auf das Sehen konzentriert, als bein reinen spazieren gucken.&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 152/739" />
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		<title>23.11.20 Planeten und Mond mit 6 Zoll</title>
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		<published>2020-11-24T14:10:01+00:00</published>
		<updated>2020-11-24T14:10:01+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-152-739/87-23-11-20-planeten-und-mond-mit-6-zoll</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;In der Dämmerung des &lt;strong&gt;23.11.2020&lt;/strong&gt; hatte ich unerwarten klaren Himmel und so beschloss ich, mit dem &lt;strong&gt;6 Zoll Dobson&lt;/strong&gt; einmal nachzuschauen, ob der Staubsturm auf dem Mars erkennbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 20.11.20 war das ja mit dem 12-Zöller gut gelungen, aber Mars entfernt sich zusehends und wird entsprechend kleiner, auch steht er so früh am Abend, wenn man beobachten muss um die Sturmregion zu sehen, noch relativ niedrig, sodass Seeing und atmosphärische Dispersion negative Auswirkungen zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch stellte ich den kleinen Dobson schon gegen 17.00 Uhr auf den Balkon und warf den Lüfter an. Der extrem geringe Aufwand, bei mir etwa zwei Minuten, ist immer einen Versuch wert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mars, Mond, Jupiter und Saturn beherrschen gerade den Dämmerungshimmel im Süden. Am 23.11.20 sah das gegen 17.30 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/23_11_20_M_J_S_M_bunt_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;618&quot; height=&quot;348&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;in etwa so aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anstatt zu warten warf ich dann doch mal einen schnellen Blick auf Jupiter, nachdem ich den Binoansatz mit der komakorrigierenden Barlow und den beiden 26er Plössl bestückt hatte. 90fach ist zwar recht wenig Vergrößerung, aber ich hatte trotzdem nicht erwartet, schon ein brauchbares Bild zu erhalten. Die 18er Orthos waren zu viel, aber in das Bild der 26er Plössls konnte man sich gut einlesen. Klein aber nicht unfein und mangels Dunkeladaption in der Dämmerung und auf dem mit Hintergrundlicht versehenen Balkon waren doch deutliche Strukturen zu erkennen, wenn man sich auf das Bild einließ. Ohne Adaption ist viel Licht auf geringer Fläche und die entsprechend hohe Farbsättigung durchaus akzeptabel. Es muss nicht immer V-Max. sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ähnliches zeigte sich auch am Saturn, sogar eine Ahnung der Cassiniteilung war, neben der Bauchbinde und der Polkappe als Detail zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/23_11_20_Jupiter_3_G.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;              &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/23_11_20_Saturn_3_G.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;278&quot; height=&quot;208&quot; /&gt;                &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe die Bilder bewusst sehr klein eingestellt, um den Eindruck am Okular etwas besser zu treffen. Der deutlich sichtbaren atmosphärischen Refraktion kann ich, auch mit dem Binoansatz und den Plössls oder Orthos, recht gut entgegen wirken, indem ich den Planeten etwas außerhalb der Feldmitte positioniere. Im speziellen Fall ist geringfügig unterhalb der Bildfeldmitte das Bild am Besten. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mars ging dann, wegen des doch merklich höheren Standes, schon deutlich besser, hier konnte ich 120fach, also die 18er Orthos problemlos einsetzen. Zusätzlich reduzierte ich das Licht durch Einsatz meines Doppelpolfilters auf schwacher Dämpfung. Der Staubsturm verriet sich zweifelsfrei auf der linken Seite, als fast weiße Aufhellung unter der nur noch punktuell dunklere Bodenstrukturen hervor schimmerten. Während dieser Opposition blieb die Marsatmosphäre über einen langen Zeitraum überwiegend recht transparent, sieht man von den allgegenwärtigen Wolken über dem Nordpol und seltener sichtbaren Wolken z.B.  über den großen Vulkanen ab. Nun, wo der rote Planet sich wieder entfernt und bei gleicher anliegender Vergrößerung immer kleiner wird, kommen erhebliche Mengen Staub hinzu, was die Detailerkennung immer schwieriger macht. Wir hatten also um den Oppositionszeitpunkt herum, anders als z.B. 2018, großes Glück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/23_11_20_Mars__3_G.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;294&quot; height=&quot;220&quot; /&gt;        &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/23_11_20_Mond_Plato_3_G.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;294&quot; height=&quot;220&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen 20.00 Uhr nahm ich dann  noch einmal den Mond ins Visier und blieb bei den niedrigen Vergrößerungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das reizte, um auch mal vom Mond, zumindest von einem Teilbereich, eine Skizze anzufertigen. Da fehlt noch ein wenig Übung, dargestellt ist Plato am Terminator, der auch mit geringer Vergrößerung schon sehr viel zeigt. Helle Ringterrassen, Schattenwürfe gegenüber, Hangwälle nach Außen und ein sehr abwechslungsreiches Umfeld mit kleineren, auch Geisterkratern und vielem mehr.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;In der Dämmerung des &lt;strong&gt;23.11.2020&lt;/strong&gt; hatte ich unerwarten klaren Himmel und so beschloss ich, mit dem &lt;strong&gt;6 Zoll Dobson&lt;/strong&gt; einmal nachzuschauen, ob der Staubsturm auf dem Mars erkennbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 20.11.20 war das ja mit dem 12-Zöller gut gelungen, aber Mars entfernt sich zusehends und wird entsprechend kleiner, auch steht er so früh am Abend, wenn man beobachten muss um die Sturmregion zu sehen, noch relativ niedrig, sodass Seeing und atmosphärische Dispersion negative Auswirkungen zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch stellte ich den kleinen Dobson schon gegen 17.00 Uhr auf den Balkon und warf den Lüfter an. Der extrem geringe Aufwand, bei mir etwa zwei Minuten, ist immer einen Versuch wert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mars, Mond, Jupiter und Saturn beherrschen gerade den Dämmerungshimmel im Süden. Am 23.11.20 sah das gegen 17.30 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/23_11_20_M_J_S_M_bunt_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;618&quot; height=&quot;348&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;in etwa so aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anstatt zu warten warf ich dann doch mal einen schnellen Blick auf Jupiter, nachdem ich den Binoansatz mit der komakorrigierenden Barlow und den beiden 26er Plössl bestückt hatte. 90fach ist zwar recht wenig Vergrößerung, aber ich hatte trotzdem nicht erwartet, schon ein brauchbares Bild zu erhalten. Die 18er Orthos waren zu viel, aber in das Bild der 26er Plössls konnte man sich gut einlesen. Klein aber nicht unfein und mangels Dunkeladaption in der Dämmerung und auf dem mit Hintergrundlicht versehenen Balkon waren doch deutliche Strukturen zu erkennen, wenn man sich auf das Bild einließ. Ohne Adaption ist viel Licht auf geringer Fläche und die entsprechend hohe Farbsättigung durchaus akzeptabel. Es muss nicht immer V-Max. sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ähnliches zeigte sich auch am Saturn, sogar eine Ahnung der Cassiniteilung war, neben der Bauchbinde und der Polkappe als Detail zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/23_11_20_Jupiter_3_G.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;280&quot; height=&quot;210&quot; /&gt;              &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/23_11_20_Saturn_3_G.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;278&quot; height=&quot;208&quot; /&gt;                &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe die Bilder bewusst sehr klein eingestellt, um den Eindruck am Okular etwas besser zu treffen. Der deutlich sichtbaren atmosphärischen Refraktion kann ich, auch mit dem Binoansatz und den Plössls oder Orthos, recht gut entgegen wirken, indem ich den Planeten etwas außerhalb der Feldmitte positioniere. Im speziellen Fall ist geringfügig unterhalb der Bildfeldmitte das Bild am Besten. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mars ging dann, wegen des doch merklich höheren Standes, schon deutlich besser, hier konnte ich 120fach, also die 18er Orthos problemlos einsetzen. Zusätzlich reduzierte ich das Licht durch Einsatz meines Doppelpolfilters auf schwacher Dämpfung. Der Staubsturm verriet sich zweifelsfrei auf der linken Seite, als fast weiße Aufhellung unter der nur noch punktuell dunklere Bodenstrukturen hervor schimmerten. Während dieser Opposition blieb die Marsatmosphäre über einen langen Zeitraum überwiegend recht transparent, sieht man von den allgegenwärtigen Wolken über dem Nordpol und seltener sichtbaren Wolken z.B.  über den großen Vulkanen ab. Nun, wo der rote Planet sich wieder entfernt und bei gleicher anliegender Vergrößerung immer kleiner wird, kommen erhebliche Mengen Staub hinzu, was die Detailerkennung immer schwieriger macht. Wir hatten also um den Oppositionszeitpunkt herum, anders als z.B. 2018, großes Glück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/23_11_20_Mars__3_G.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;294&quot; height=&quot;220&quot; /&gt;        &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/23_11_20_Mond_Plato_3_G.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;294&quot; height=&quot;220&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen 20.00 Uhr nahm ich dann  noch einmal den Mond ins Visier und blieb bei den niedrigen Vergrößerungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das reizte, um auch mal vom Mond, zumindest von einem Teilbereich, eine Skizze anzufertigen. Da fehlt noch ein wenig Übung, dargestellt ist Plato am Terminator, der auch mit geringer Vergrößerung schon sehr viel zeigt. Helle Ringterrassen, Schattenwürfe gegenüber, Hangwälle nach Außen und ein sehr abwechslungsreiches Umfeld mit kleineren, auch Geisterkratern und vielem mehr.&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 152/739" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Komet C2020 M3 Atlas + M 42 mit 6 Zoll 18.11.20</title>
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		<published>2020-11-19T12:03:53+00:00</published>
		<updated>2020-11-19T12:03:53+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-152-739/85-komet-c2020-m3-atlas-m-42-mit-6-zoll-18-11-20</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;C2020 M3 Atlas&lt;/strong&gt; steht schon eine Weile im Fokus der Kometenbeobachter, kommt jetzt, im November an sein prognostiziertes Helligkeitsmaximum von etwa 8 Mag heran und steigt über den Orion in Richtung Stier emopr. Er gewinnt also an Horizonthöhe und kommt nun schon vor Mitternacht deutlich aus dem Horizontdunst und eventuell gegebener Lichtverschmutzung heraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grund genug, die Gelegenheit eines nahezu wolkenfreien und auch relativ klaren Himmels am Abend des 18.11.2020 für einen Versuch mit dem 6 Zöller zu nutzen, der ohnehin auf dem Balkon für Sonne und Mars aufgebaut war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erste Versuche ab 22.00 Uhr scheiterten, die Straßenbeleuchtungen im Ort, auch die Lichtglocken benachbarter Orte, störten einfach noch zu stark. Auch machten sie deutlich, dass es stellenweise neblig wurde. Es half aber nichts. Nicht mit 26fach bei 5,8 mm AP, nicht mit 37fach bei 4,1 mm AP, auch bei auch mit kleinerer AP und noch höherer Vergrößerung war, trotz guter Aufsuchkarte und der Suche in den bekannten Gefilden des Sternbildes Orion  zunächst nichts auszurichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/C-2020_M3_Atlas_18_11__20_A.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das änderte sich benahe schlagartig kurz nach 23.00 Uhr, denn dann gehen hier fast alle Straßenlampen aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schnell war mit dem 20er Lunt bei 37fach, ein nun sehr einfach und direkt erkennbarer, diffuser Lichtfleck im Suchfeld ausgemacht. Genauere Beeobachtung zeigte eine sehr rundliche Form, eine leichte, mittige Kondesation und etwa 8' Durchmesser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/C-2020_M3_Atlas_18_11__20_inv_top_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;451&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Versuch mit dem 10x56 Fernglas scheiterte. Andernorts und unter besseren Bedingungen sind Fernglasbeobachtungen aus den letzten Nächten bekannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Komet ist sicher nicht spektakulär, aber unter guten Bedingungen ein lohnendes Objekt, auch für kleinere Öffnungen. Bis zum Ende des Monats wandert er in den Stier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abschließend war ein Abstecher zu M 42 unvermeidlich. Einfach mal nur mit dem 100° Okular draufhalten und genießen.....okay, eine kleine Skizze war das wert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Orion_18_11_20_int_final.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bild habe ich zum Abschluss gedreht, um den Running Man, NGC 1977, schwach oben links im Bild, nicht kopfstehend laufen zu lassen. Den Okularanblick im Newton zeigt ein Ausschnitt der Rohskizze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Orion_18_11_20_neu2jpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;451&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;C2020 M3 Atlas&lt;/strong&gt; steht schon eine Weile im Fokus der Kometenbeobachter, kommt jetzt, im November an sein prognostiziertes Helligkeitsmaximum von etwa 8 Mag heran und steigt über den Orion in Richtung Stier emopr. Er gewinnt also an Horizonthöhe und kommt nun schon vor Mitternacht deutlich aus dem Horizontdunst und eventuell gegebener Lichtverschmutzung heraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grund genug, die Gelegenheit eines nahezu wolkenfreien und auch relativ klaren Himmels am Abend des 18.11.2020 für einen Versuch mit dem 6 Zöller zu nutzen, der ohnehin auf dem Balkon für Sonne und Mars aufgebaut war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erste Versuche ab 22.00 Uhr scheiterten, die Straßenbeleuchtungen im Ort, auch die Lichtglocken benachbarter Orte, störten einfach noch zu stark. Auch machten sie deutlich, dass es stellenweise neblig wurde. Es half aber nichts. Nicht mit 26fach bei 5,8 mm AP, nicht mit 37fach bei 4,1 mm AP, auch bei auch mit kleinerer AP und noch höherer Vergrößerung war, trotz guter Aufsuchkarte und der Suche in den bekannten Gefilden des Sternbildes Orion  zunächst nichts auszurichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/C-2020_M3_Atlas_18_11__20_A.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das änderte sich benahe schlagartig kurz nach 23.00 Uhr, denn dann gehen hier fast alle Straßenlampen aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schnell war mit dem 20er Lunt bei 37fach, ein nun sehr einfach und direkt erkennbarer, diffuser Lichtfleck im Suchfeld ausgemacht. Genauere Beeobachtung zeigte eine sehr rundliche Form, eine leichte, mittige Kondesation und etwa 8' Durchmesser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/C-2020_M3_Atlas_18_11__20_inv_top_mittel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;451&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Versuch mit dem 10x56 Fernglas scheiterte. Andernorts und unter besseren Bedingungen sind Fernglasbeobachtungen aus den letzten Nächten bekannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Komet ist sicher nicht spektakulär, aber unter guten Bedingungen ein lohnendes Objekt, auch für kleinere Öffnungen. Bis zum Ende des Monats wandert er in den Stier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abschließend war ein Abstecher zu M 42 unvermeidlich. Einfach mal nur mit dem 100° Okular draufhalten und genießen.....okay, eine kleine Skizze war das wert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Orion_18_11_20_int_final.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bild habe ich zum Abschluss gedreht, um den Running Man, NGC 1977, schwach oben links im Bild, nicht kopfstehend laufen zu lassen. Den Okularanblick im Newton zeigt ein Ausschnitt der Rohskizze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Orion_18_11_20_neu2jpg.png&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;601&quot; height=&quot;451&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 152/739" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Mars mit 6 Zoll  19./26.10.2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-152-739/82-mars-19-10-20-mit-6-zoll"/>
		<published>2020-10-20T14:34:46+00:00</published>
		<updated>2020-10-20T14:34:46+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-152-739/82-mars-19-10-20-mit-6-zoll</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;Am späten Abend des &lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;19.10.2020&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; brachte eine größere Wolkenlücke die Gelegenheit, &lt;strong&gt;Mars mit dem 6Zoll f/4,8 Newton/Dobson&lt;/strong&gt; vom heimischen Balkon aus zu beobachten. Das Seeing erwies sich als extrem wechselhaft, wobei die schlechten Phasen eindeutig überwogen. Gegen 22.00 Uhr hatte der Planet dann zumindest genug Höhe gewonnen um &quot;aus dem größten Schmier&quot; heraus zu sein. Bis da hin hatte ich schon ausgetestet, dass dieses mal der Doppelpolfilter mit mittelmäßig eingestellter Dämpfung vor dem Binoansatz mit der APM Barlow das Mittel der Wahl war. Das funktionierte unter diesen Bedingungen etwas besser als Orange-, Rot- und Gelbfilterung. Einer der Farbfilter Plus Doppelpol war bei 150-200facher Vergrößerung zu viel des Guten, zumal ja das Licht schon auf zwei Augen verteilt wird. Es kann auch sein, dass schlicht drei (nie ganz perfekte) Glasflächen mehr zu viel waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier nun die am Teleskop entstandene und nachträglich nur etwas versäuberte Rohskizze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_19_10_20_Roh_klein.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/phocagallery/Mond_Planeten/Mars__6_Z_19_10_20_Roh.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Südpolkappe ist nur noch sehr klein. Die östlichen und westlichen Randgebiete waren hinter einer Mischung aus hiesigem Seeing und dortigen bläulichen Atmosphärendunst nicht wahrzunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So blieb ein sehr dunkler mittlerer Bereich mit einigen Buchten und Fingern in Richtung Norden (im Bild unten) zu den sehr hellen Gebieten die in den blauen Dunst der Nördlichen Polregion übergehen. Einer dieser Finger ist das berühmte Valles Marineris, etwa in der Bildmitte. Seeingbedingt ballten sich diese &quot;Finger&quot; aber meistens flächig zu einer Faust und waren nur höchst selten, blickweise zu erhaschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur winzigen Südpolkappe hin, die auch oft genug im Seeing verschmierte, hellte der dunkle mittlere Bereich flächig etwas auf, ohne das eindeutige, helle Orange der nördlichen Regionen zu erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_6_Z_19_10_20jpg.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/phocagallery/Mond_Planeten/Mars_6_Z_19_10_20_2_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;603&quot; height=&quot;452&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Bild der Farbeindruck und die wichtigsten, sicher erkannten, Strukturen. Es war viel Geduld gefordert und sehr konzentriertes Beobachten, aber es war in der Summe aller guten Momente doch eine sehr ergiebige Beobachtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Am 26.10.2020&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; ergaben sich zwei Beobachtungsfenster im Abstand von einer Stunde, wobei nicht nur die Rotation des Planeten, sondern auch die sehr unterschiedlichen Seeingbedingungen große Auswirkungen auf das Erkennen von Strukturen und damit auf die Zeichnungen hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst die Situation zwischen 21.15 Uhr und 21.50 Uhr, Beobachtet wurde mit Binoansatz bei 150-200fach unter Orange /bzw Graufilterung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_20_II_roh.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_20_roh.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_2020_2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_2020_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;226&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Bleistift am Teleskop geraten mir die Strukturen in der Regel deutlich zu kräftig und kontrastreich, damit ich überhaupt sehe, was ich zu Papier bringe das schwäche ich dann in der Bearbeitung entsprechend ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die folgenden Beobachtungen wurden zwischen 22.45 uhr und 23.30 Uhr skizziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_20_II_roh.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_20_II_roh_Klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_2020_II.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_2020_II_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei exakt gleichem Equipmenteinsatz war das Erfassen von Details deutlich erschwert und unsicherer möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Newton ist mit dem 152/739er Hauptspiegel, dem nur 40 mm hoch bauenden Okularauszug und dem so möglichen 46er Fangspiegel nun immer noch nicht nicht eben das, was gemeinhin als Planetenteleskop angesprochen wird, weil das immer noch 30% Obstruktion bedeutet. Noch dazu wird er auf Dobson-Montierung und meistens ohne EQ-Plattform betrieben. Er ist ja auch eigentlich eher auf Weitfeld ausgelegt. Da mich dann aber die sehr gute Leistung im mittleren und hohen Vergrößerungsbereich überzeugte, wurde er auch das bevorzugtes Teleskop für meine Beobachtungen der &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/sonne-weisslicht-aktuell&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Sonne im Weißlicht&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Man kann ihn in etwa mit den gängigen 150/750er Newtons vergleichen, die allerdings herstellerseits häufig fotovisuell ausgelegt sind, also einen hohen Okularauszug plus Verlängeungshülse zum Erreichen des visuellen Fokus benötigen und einen entsprechend überdimensionierten Fangspiegel, also für visuelle Zwecke unnötig hohe Obstruktionswerte, aufweisen (müssen). Mit dem üblichen, mindestend 70 mm hoch bauenden, Okularauszug plus mindestend 30 mm Verlängerungshülse zum Erreichen des visuellen Fokus kommt man mit einem 46 Millimeter Fangspiegel bei der Ausleuchtung zu negativen Vorzeichen, verschenkt also Öffnung, demnach muss man für ähnlich gute Ausleuchtungswerte den FS schon 10 mm größer nehmen. Auch wenn das jetzt alles grob überschlagen ist, unter 35% Obstruktion geht dann nichts mehr, oder man baut so ein Teil irgendwann doch mindestens so konsequent um wie ich. Mindestens, weil planetenlastig durchaus ein 42 mm Fangspiegel überlegenswert wäre und auf &quot;Spitz und Knopf&quot; gerechnet sogar ein 40er ausreichen würde. Allein, mir fehlt der Grund für die Anschaffung eines neuen, kleineren Fangspiegels, der ja belegbar ähnliche oder bessere Qualität als der vorhandene haben müsste, damit die Veränderung auch wirklich in die positive Richtung geht. Der Newton ist absolut gesund so wie er ist, mit einem hellen, kontrastreichen, scharfen Bild bei Weitfeld und bei Sonne, Mond, Planeten gleichermaßen.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der komakorrigierenden Barlow vor dem Binoansatz wird das beugungsberenzte Feld deutlich größer und den guten, aber eben einfach aufgebauten Plössl- und Ortho-Okularen wird durch die Barlow der spitze Strahlenkegel von ca. f/15 geboten. Damit kommen sie bestens zurecht und man ist zudem nicht auf die ganz kleinen Brennweiten mit dem dann sehr knappen bis unbequemen Augenabstand angewiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Näheres siehe auch unter &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/binoansatz-mit-zubehoer&quot; title=&quot;Zubehör/Binoansatz&quot;&gt;https://www.astrozoom.de/index.php/equipment/binoansatz-mit-zubehoer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;Am späten Abend des &lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;19.10.2020&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; brachte eine größere Wolkenlücke die Gelegenheit, &lt;strong&gt;Mars mit dem 6Zoll f/4,8 Newton/Dobson&lt;/strong&gt; vom heimischen Balkon aus zu beobachten. Das Seeing erwies sich als extrem wechselhaft, wobei die schlechten Phasen eindeutig überwogen. Gegen 22.00 Uhr hatte der Planet dann zumindest genug Höhe gewonnen um &quot;aus dem größten Schmier&quot; heraus zu sein. Bis da hin hatte ich schon ausgetestet, dass dieses mal der Doppelpolfilter mit mittelmäßig eingestellter Dämpfung vor dem Binoansatz mit der APM Barlow das Mittel der Wahl war. Das funktionierte unter diesen Bedingungen etwas besser als Orange-, Rot- und Gelbfilterung. Einer der Farbfilter Plus Doppelpol war bei 150-200facher Vergrößerung zu viel des Guten, zumal ja das Licht schon auf zwei Augen verteilt wird. Es kann auch sein, dass schlicht drei (nie ganz perfekte) Glasflächen mehr zu viel waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier nun die am Teleskop entstandene und nachträglich nur etwas versäuberte Rohskizze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_19_10_20_Roh_klein.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/phocagallery/Mond_Planeten/Mars__6_Z_19_10_20_Roh.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Südpolkappe ist nur noch sehr klein. Die östlichen und westlichen Randgebiete waren hinter einer Mischung aus hiesigem Seeing und dortigen bläulichen Atmosphärendunst nicht wahrzunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So blieb ein sehr dunkler mittlerer Bereich mit einigen Buchten und Fingern in Richtung Norden (im Bild unten) zu den sehr hellen Gebieten die in den blauen Dunst der Nördlichen Polregion übergehen. Einer dieser Finger ist das berühmte Valles Marineris, etwa in der Bildmitte. Seeingbedingt ballten sich diese &quot;Finger&quot; aber meistens flächig zu einer Faust und waren nur höchst selten, blickweise zu erhaschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur winzigen Südpolkappe hin, die auch oft genug im Seeing verschmierte, hellte der dunkle mittlere Bereich flächig etwas auf, ohne das eindeutige, helle Orange der nördlichen Regionen zu erreichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Marsopposition/Marsoppo_6_Z_19_10_20jpg.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/phocagallery/Mond_Planeten/Mars_6_Z_19_10_20_2_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;603&quot; height=&quot;452&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Bild der Farbeindruck und die wichtigsten, sicher erkannten, Strukturen. Es war viel Geduld gefordert und sehr konzentriertes Beobachten, aber es war in der Summe aller guten Momente doch eine sehr ergiebige Beobachtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Am 26.10.2020&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; ergaben sich zwei Beobachtungsfenster im Abstand von einer Stunde, wobei nicht nur die Rotation des Planeten, sondern auch die sehr unterschiedlichen Seeingbedingungen große Auswirkungen auf das Erkennen von Strukturen und damit auf die Zeichnungen hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst die Situation zwischen 21.15 Uhr und 21.50 Uhr, Beobachtet wurde mit Binoansatz bei 150-200fach unter Orange /bzw Graufilterung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_20_II_roh.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_20_roh.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_2020_2.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_2020_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;226&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Bleistift am Teleskop geraten mir die Strukturen in der Regel deutlich zu kräftig und kontrastreich, damit ich überhaupt sehe, was ich zu Papier bringe das schwäche ich dann in der Bearbeitung entsprechend ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die folgenden Beobachtungen wurden zwischen 22.45 uhr und 23.30 Uhr skizziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_20_II_roh.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_20_II_roh_Klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_2020_II.jpg&quot; class=&quot;jcepopup&quot; data-mediabox=&quot;1&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/Planeten/Mars_6_Z_26_10_2020_II_2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;303&quot; height=&quot;227&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei exakt gleichem Equipmenteinsatz war das Erfassen von Details deutlich erschwert und unsicherer möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Newton ist mit dem 152/739er Hauptspiegel, dem nur 40 mm hoch bauenden Okularauszug und dem so möglichen 46er Fangspiegel nun immer noch nicht nicht eben das, was gemeinhin als Planetenteleskop angesprochen wird, weil das immer noch 30% Obstruktion bedeutet. Noch dazu wird er auf Dobson-Montierung und meistens ohne EQ-Plattform betrieben. Er ist ja auch eigentlich eher auf Weitfeld ausgelegt. Da mich dann aber die sehr gute Leistung im mittleren und hohen Vergrößerungsbereich überzeugte, wurde er auch das bevorzugtes Teleskop für meine Beobachtungen der &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/sonne-weisslicht-aktuell&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Sonne im Weißlicht&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Man kann ihn in etwa mit den gängigen 150/750er Newtons vergleichen, die allerdings herstellerseits häufig fotovisuell ausgelegt sind, also einen hohen Okularauszug plus Verlängeungshülse zum Erreichen des visuellen Fokus benötigen und einen entsprechend überdimensionierten Fangspiegel, also für visuelle Zwecke unnötig hohe Obstruktionswerte, aufweisen (müssen). Mit dem üblichen, mindestend 70 mm hoch bauenden, Okularauszug plus mindestend 30 mm Verlängerungshülse zum Erreichen des visuellen Fokus kommt man mit einem 46 Millimeter Fangspiegel bei der Ausleuchtung zu negativen Vorzeichen, verschenkt also Öffnung, demnach muss man für ähnlich gute Ausleuchtungswerte den FS schon 10 mm größer nehmen. Auch wenn das jetzt alles grob überschlagen ist, unter 35% Obstruktion geht dann nichts mehr, oder man baut so ein Teil irgendwann doch mindestens so konsequent um wie ich. Mindestens, weil planetenlastig durchaus ein 42 mm Fangspiegel überlegenswert wäre und auf &quot;Spitz und Knopf&quot; gerechnet sogar ein 40er ausreichen würde. Allein, mir fehlt der Grund für die Anschaffung eines neuen, kleineren Fangspiegels, der ja belegbar ähnliche oder bessere Qualität als der vorhandene haben müsste, damit die Veränderung auch wirklich in die positive Richtung geht. Der Newton ist absolut gesund so wie er ist, mit einem hellen, kontrastreichen, scharfen Bild bei Weitfeld und bei Sonne, Mond, Planeten gleichermaßen.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der komakorrigierenden Barlow vor dem Binoansatz wird das beugungsberenzte Feld deutlich größer und den guten, aber eben einfach aufgebauten Plössl- und Ortho-Okularen wird durch die Barlow der spitze Strahlenkegel von ca. f/15 geboten. Damit kommen sie bestens zurecht und man ist zudem nicht auf die ganz kleinen Brennweiten mit dem dann sehr knappen bis unbequemen Augenabstand angewiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Näheres siehe auch unter &lt;a href=&quot;https://localhost/astrozoom/index.php/equipment/binoansatz-mit-zubehoer&quot; title=&quot;Zubehör/Binoansatz&quot;&gt;https://www.astrozoom.de/index.php/equipment/binoansatz-mit-zubehoer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 152/739" />
	</entry>
	<entry>
		<title>21/22.05.2020 BB M 13 plus...</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-152-739/65-21-22-05-2020-bb-m-13-plus"/>
		<published>2020-05-24T13:43:28+00:00</published>
		<updated>2020-05-24T13:43:28+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-152-739/65-21-22-05-2020-bb-m-13-plus</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;21/22.05.2020 Beobachtungsbericht M 13 plus NGC 6207 und mehr&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Es wird schon kaum noch richtig dunkel, die &quot;weißen Nächte&quot; sind da, saure Gurken-Zeit für Deepsky?&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Der 6 Zoll f/4,8 Dobs steht auf dem Balkon und ich warte für den Versuch nicht nur M 13, sondern auch die kleine Hintergrundgalaxie NGC 6207 zu erwischen mal bis 23.00 Uhr ab. Das Puschelchen ist mit nur 11,4 Mag Flächenhelligkeit ausgewiesen, da oben hab ich vor Verlöschen der Straßenlampen gerade mal 5 Mag, danach 5,5 Mag.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Das wird also auch von der Theorie her knapp, weil ich unter diesem Bedingungen mit dem 6-Zöller &quot;Punktlichtquellen&quot; bis unter 12 Mag auflösen kann. Sternbeugungsscheibchen sind hier näherungsweise als Punktlichtquellen zu definieren. Bei den 11,4 Mag der GX geht es definitiv um Flächenhelligkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Ich nehme zur Aufsuche den Peilsucher und das alte 20er Widescan mit 84° Feld in den Okularauszug. Nicht eben berauschende Randabbildung an f/4,8, aber M 13 steht schnell mittig im über 2 Grad großen Feld. Bei 4,1 mm AP ist der Hintergrund aber immer noch weit weg von schwarz, eher mittelgrau.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Nun kommt eine einfache Barlow zum Zuge, was in der Kombination etwa 14 mm Brennweite und 2,9 mm AP ausmacht, ein deutlicher Fortschritt sowohl für die Vergrößerung mit 50fach also auch für die Dämpfung der Hintergrundhelligkeit und ich kann mit dieser Kombi noch bis 75fach, bei rund 2 mm AP zoomen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Beim Umrunden von M 13 fällt mir dann schon mit 50fach ein hellgraues Fleckchen auf, welches sich auch mit 80fach sicher halten lässt. Zeitlich wirklich exakt passend sieht es plötzlich durchs Okular aus, als werfe sich ein dunkler Schatten über mich. Das kenne ich schon, die Straßenlampen sind aus. Ich bleibe mit dem Auge am Okular und kann sehen, wie die GX nun nochmal deutlich gewinnt, heller hervorsticht. Nicht gerade eine Leuchtkerze, kein &quot;easy going&quot;, aber gut machbar. Die Skizze gibt Position und Ansicht gut wieder.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M13_NGC6207_mit_6_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M13_NGC6207_kein_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Es geht also auch was in den hellen Nächten und mit kleinerer Öffnung, man muss nur mit der AP ein wenig spielen und wenigstens den Straßenlampen und anderen direkten Störlichtquellen ausweichen. Es geht nicht mal so sehr um die ultimative Okularqualität. Das alte 20er Widescan ist bei genauer Betrachtung z.b. den moderen Nagler-Typen oder auch meinem 20er Lunt  in allen Belangen unterlegen, aber die Gegenprobe zeigt es hier nicht mit dem riesigen Nachteil oder gar mit dem Unterschied zwischen sehen und nicht sehen. Da macht am gleichen Gerät die passende AP einfach deutlich mehr aus.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Richtig übel sieht es aber immer noch, auch ohne Straßenlampen, in Richtung des ewig funkelnden Lichts von Antares, dem Hauptstern des Skorpions, aus. Der &quot;Strahlemann&quot; steht blass blinkend vor einem grauen Hintergrund und wird nur von wenigen Sternen flankiert die hell genug sind. Die freisichtige Grenzgröße sinkt bis zum Horizont deutlich unter 5 Mag.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Was wird wohl da von M 4 übrig bleiben ist die Frage im Hirn und fast selbstständig deckt sich der Leuchtpunkt des Peilers wenig später mit Antares um im davon ausgehend angepeilten mittigen Fußpunkt eines flachen Dreiecks mit Sigma SCO den prominenten Kugelsternhaufen zu suchen. Erstaunlich hell und sofort sichtbar zeigt er sich schon bei 50fach, allerdings will die Auflösung in Einzelsterne auch bis 80fach nicht so wirklich in großer Zahl gelingen, ab und zu blitzt mal hier, mal da was auf.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/M4_mit_6.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M4_mit_6_int_II.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Ähnlich verhält es sich auch beim Schwenk auf exakt gleicher Breite nach Osten. Ich treffe beinahe unausweichlich auf Messier 19, einen weiteren prominenten Kugelsternhaufen im Schlangenträger, wenn ich knapp zwei Drittel der Strecke von Antares zu Theta OPH zurückgelegt habe und mich etwas unterhalb der Verbindungslinie halte. Von Haus aus fast eine Magnitude schwächer und ganz erheblich kleiner kommt das neblige Fleckchen ins Bild. Etwas höher vergrößert fällt seine außergewöhnlich ovale Form sehr gut auf, mehr ist in der Lichtsuppe fast nicht zu erwarten. Blickweise ein leichtes Glimmen und Glitzern an manchen Stellen zeigt sich aber mit etwas Geduld dann doch.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M19_mit_6.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M19_mit_6_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Nochmal einen echten Tacken schwächer zeigt sich M 9, aber immerhin, der kompakte KS mit 7,6 Mag Helligkeit ist auch unter diesen schwierigen Bedingungen eindeutig zu finden und zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Er steht oberhalb von M 19 im Schlangenträger, zwischen den Sternen Eta und Xi.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M9_mit_6.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M9_mit_6_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Nach noch schwächeren und noch südlicheren Funzeln habe ich nicht mehr gefahndet. Es hat aber Spass gemacht, sich diese Objekte, die ich schon mit mehr Öffnung und/oder unter besseren Bedingungen als wahre Sternenmeere gesehen habe, mal ein wenig als Wattekugeln zu &quot;erarbeiten&quot;. Mit geduldigem Einlesen kriegt man auch durchaus den einen oder anderen Lichtfunken ab.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Wirklich erstaunlich und faszinierend ist auch, wie sehr sich die Anblicke ein und des selben Objekts durch veränderte Bedingungen, unterschiedliche Öffnungen und Herangehensweisen unterscheiden können.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Es geht auch unter widrigen Bedingungen und in den weißen Nächten ohne echte astronomische Dunkelheit durchaus etwas das über Doppelsterne und offene Sternhaufen wie die Plejaden hinaus geht.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Der passenden Einstellung von Equipment und Beobachter kommt dabei entscheidende Bedeutung zu.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;21/22.05.2020 Beobachtungsbericht M 13 plus NGC 6207 und mehr&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Es wird schon kaum noch richtig dunkel, die &quot;weißen Nächte&quot; sind da, saure Gurken-Zeit für Deepsky?&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Der 6 Zoll f/4,8 Dobs steht auf dem Balkon und ich warte für den Versuch nicht nur M 13, sondern auch die kleine Hintergrundgalaxie NGC 6207 zu erwischen mal bis 23.00 Uhr ab. Das Puschelchen ist mit nur 11,4 Mag Flächenhelligkeit ausgewiesen, da oben hab ich vor Verlöschen der Straßenlampen gerade mal 5 Mag, danach 5,5 Mag.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Das wird also auch von der Theorie her knapp, weil ich unter diesem Bedingungen mit dem 6-Zöller &quot;Punktlichtquellen&quot; bis unter 12 Mag auflösen kann. Sternbeugungsscheibchen sind hier näherungsweise als Punktlichtquellen zu definieren. Bei den 11,4 Mag der GX geht es definitiv um Flächenhelligkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Ich nehme zur Aufsuche den Peilsucher und das alte 20er Widescan mit 84° Feld in den Okularauszug. Nicht eben berauschende Randabbildung an f/4,8, aber M 13 steht schnell mittig im über 2 Grad großen Feld. Bei 4,1 mm AP ist der Hintergrund aber immer noch weit weg von schwarz, eher mittelgrau.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Nun kommt eine einfache Barlow zum Zuge, was in der Kombination etwa 14 mm Brennweite und 2,9 mm AP ausmacht, ein deutlicher Fortschritt sowohl für die Vergrößerung mit 50fach also auch für die Dämpfung der Hintergrundhelligkeit und ich kann mit dieser Kombi noch bis 75fach, bei rund 2 mm AP zoomen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Beim Umrunden von M 13 fällt mir dann schon mit 50fach ein hellgraues Fleckchen auf, welches sich auch mit 80fach sicher halten lässt. Zeitlich wirklich exakt passend sieht es plötzlich durchs Okular aus, als werfe sich ein dunkler Schatten über mich. Das kenne ich schon, die Straßenlampen sind aus. Ich bleibe mit dem Auge am Okular und kann sehen, wie die GX nun nochmal deutlich gewinnt, heller hervorsticht. Nicht gerade eine Leuchtkerze, kein &quot;easy going&quot;, aber gut machbar. Die Skizze gibt Position und Ansicht gut wieder.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M13_NGC6207_mit_6_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M13_NGC6207_kein_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Es geht also auch was in den hellen Nächten und mit kleinerer Öffnung, man muss nur mit der AP ein wenig spielen und wenigstens den Straßenlampen und anderen direkten Störlichtquellen ausweichen. Es geht nicht mal so sehr um die ultimative Okularqualität. Das alte 20er Widescan ist bei genauer Betrachtung z.b. den moderen Nagler-Typen oder auch meinem 20er Lunt  in allen Belangen unterlegen, aber die Gegenprobe zeigt es hier nicht mit dem riesigen Nachteil oder gar mit dem Unterschied zwischen sehen und nicht sehen. Da macht am gleichen Gerät die passende AP einfach deutlich mehr aus.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Richtig übel sieht es aber immer noch, auch ohne Straßenlampen, in Richtung des ewig funkelnden Lichts von Antares, dem Hauptstern des Skorpions, aus. Der &quot;Strahlemann&quot; steht blass blinkend vor einem grauen Hintergrund und wird nur von wenigen Sternen flankiert die hell genug sind. Die freisichtige Grenzgröße sinkt bis zum Horizont deutlich unter 5 Mag.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Was wird wohl da von M 4 übrig bleiben ist die Frage im Hirn und fast selbstständig deckt sich der Leuchtpunkt des Peilers wenig später mit Antares um im davon ausgehend angepeilten mittigen Fußpunkt eines flachen Dreiecks mit Sigma SCO den prominenten Kugelsternhaufen zu suchen. Erstaunlich hell und sofort sichtbar zeigt er sich schon bei 50fach, allerdings will die Auflösung in Einzelsterne auch bis 80fach nicht so wirklich in großer Zahl gelingen, ab und zu blitzt mal hier, mal da was auf.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/M4_mit_6.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M4_mit_6_int_II.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Ähnlich verhält es sich auch beim Schwenk auf exakt gleicher Breite nach Osten. Ich treffe beinahe unausweichlich auf Messier 19, einen weiteren prominenten Kugelsternhaufen im Schlangenträger, wenn ich knapp zwei Drittel der Strecke von Antares zu Theta OPH zurückgelegt habe und mich etwas unterhalb der Verbindungslinie halte. Von Haus aus fast eine Magnitude schwächer und ganz erheblich kleiner kommt das neblige Fleckchen ins Bild. Etwas höher vergrößert fällt seine außergewöhnlich ovale Form sehr gut auf, mehr ist in der Lichtsuppe fast nicht zu erwarten. Blickweise ein leichtes Glimmen und Glitzern an manchen Stellen zeigt sich aber mit etwas Geduld dann doch.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M19_mit_6.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M19_mit_6_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Nochmal einen echten Tacken schwächer zeigt sich M 9, aber immerhin, der kompakte KS mit 7,6 Mag Helligkeit ist auch unter diesen schwierigen Bedingungen eindeutig zu finden und zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Er steht oberhalb von M 19 im Schlangenträger, zwischen den Sternen Eta und Xi.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M9_mit_6.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/M9_mit_6_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Nach noch schwächeren und noch südlicheren Funzeln habe ich nicht mehr gefahndet. Es hat aber Spass gemacht, sich diese Objekte, die ich schon mit mehr Öffnung und/oder unter besseren Bedingungen als wahre Sternenmeere gesehen habe, mal ein wenig als Wattekugeln zu &quot;erarbeiten&quot;. Mit geduldigem Einlesen kriegt man auch durchaus den einen oder anderen Lichtfunken ab.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Wirklich erstaunlich und faszinierend ist auch, wie sehr sich die Anblicke ein und des selben Objekts durch veränderte Bedingungen, unterschiedliche Öffnungen und Herangehensweisen unterscheiden können.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Es geht auch unter widrigen Bedingungen und in den weißen Nächten ohne echte astronomische Dunkelheit durchaus etwas das über Doppelsterne und offene Sternhaufen wie die Plejaden hinaus geht.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Der passenden Einstellung von Equipment und Beobachter kommt dabei entscheidende Bedeutung zu.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt; &lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 152/739" />
	</entry>
	<entry>
		<title>Kurzbericht Balkonbeobachtung 23./24.04.2020 &quot;Covid 19&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-152-739/56-kurzbericht-balkonbeobachtung-23-24-04-2020-covid-19"/>
		<published>2020-04-24T23:36:45+00:00</published>
		<updated>2020-04-24T23:36:45+00:00</updated>
		<id>https://localhost/astrozoom/index.php/beobachtungsberichte/dobson-152-739/56-kurzbericht-balkonbeobachtung-23-24-04-2020-covid-19</id>
		<author>
			<name>Guenther</name>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p&gt;Coronazeit, &quot;wir bleiben daheim&quot;, dazu noch ein geschienter, weil gebrochener linker Arm mit Belastungsverbot. So wird das mit dem 12-Zöller nichts, aber der kleine 6-Zöller passt prima.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;                                              &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/6er3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;241&quot; height=&quot;429&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl schon  fast flächendeckend leichte, sehr zarte Schleierbewölkung aufzog war es noch recht ordentlich für meine Balkonverhältnisse und mit dem 6-Zöller ging einiges. &lt;br /&gt;Ich bin sicher, dass bei normalem Flug-/Autoverkehr und Industrieeinfluss nichts gegangen wäre, wir haben ja auch wegen der Trockenheit und Pollenflug viel Staub in der Luft der den Industriefeinstaub ersetzt. &lt;br /&gt;Mein Glastisch auf der Terrasse ist derzeit ständig quittengelb (Raps, Kiefern, Obstbaumblüte, Ackerstaub) und wenn man sich dransezt muss man ihn alle 4 Stunden sauber machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt, 6 Zoll f/4,8, hauptsächlich mit dem 20er Lunt auf 37fach bei 4,1 mm AP und angenehmen 2,6° Feld. Fürs Nagler Zoom auf 13/14 mm, 2,6 mm AP, oder gar mehr waren die meisten GX schon nicht mehr hell genug, viele noch erkennbar aber kein Gewinnn, eher das Gegenteil, oft auch gar nicht versucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leo Triplet klar und hell, auch die NGC eindeutig da, aber keine Details und nicht volle Ausdehnung, auch nicht  mit 13 mm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Leo_Triplet.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Leo_Triplet_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Dann Virgo, mit M98, 99, Markarians Kette fast vollständig, einige schwache GX fehlen, wie z.B. das kleine Auge in dem Dreick. Man kann sagen, alle Messiers waren klar und hell da, NGCs oft eher schwach auch mal nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Markarians_Kette_mit_6.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;219&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Markarians_Kette_mit_6_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;219&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Danach über M 49 und NGC 4526 zu M 61 und von da aus über NGC 4697 an den Sombrero angeschlichen.&lt;br /&gt;Ja, war gut zu sehen, die Teilung mit Augenverbiegen, weil es da unten eindeutig noch etwas siffiger wurde, trotzdem ein schöner Erfolg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Sombrero_2MB.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Sombrero_5_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher dann auch im Raben weder den zarten PN noch die GX gefunden und gefühlte 2 cm vor dem darunter auffindbaren KS M 68 schlug der Tubus aufs Balkongeländer. Da war ich ne Stunde zu spät und ich hatte keine Lust noch Unterlegklötzchen zu suchen, weil es auch so Ziele genug gab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch mal hoch zum Haar der Berenike, der Kugelsternhaufen neben Alpha Com hell aber nicht auflösbar. M 64, die Blackeye-GX im 20er Lunt so gut dass ich das Nagler Zoom einsetze und sogar auf 10 mm ziehen kann, da kommt sogar eine Ahnung des namensgebenden dunklen Bogens. In Richtung Zenit war der Himmel also richtig gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Messier_64_Blackeye.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;299&quot; height=&quot;148&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_64_Blackeye_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;149&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch NGC 4889 und 4725 konnte ich mit dem 20mm Okular auffinden und sichten, dann kam leider der Dachüberstand als begrenzender Faktor ins Bild.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann also mit M 5 noch ein prominenter Kugelsternhaufen tiefer, schon in Serpens, der Schlange gelegen, den ich schon gut mit reichlich Einzelsternen auflösen konnte, aber die Nacht zuvor wäre das noch westenlich besser gegangen, da war es so klar wie ich es von Balkon aus selten sah.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Messier_5_KS.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_5_KS_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Für den Schlangenträger mit M 12 und Co. sowie den Hercules hätte ich wegen des eingeschränkten Standorts noch ne Weile warten müssen, aber mir war kühl und ich war auch zufrieden. Das Ding bleibt stehen, wird notfalls abgedeckt und die nächsten Wochen werden noch Gelegenheiten bieten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html">&lt;p&gt;Coronazeit, &quot;wir bleiben daheim&quot;, dazu noch ein geschienter, weil gebrochener linker Arm mit Belastungsverbot. So wird das mit dem 12-Zöller nichts, aber der kleine 6-Zöller passt prima.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;                                              &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/6er3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;241&quot; height=&quot;429&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl schon  fast flächendeckend leichte, sehr zarte Schleierbewölkung aufzog war es noch recht ordentlich für meine Balkonverhältnisse und mit dem 6-Zöller ging einiges. &lt;br /&gt;Ich bin sicher, dass bei normalem Flug-/Autoverkehr und Industrieeinfluss nichts gegangen wäre, wir haben ja auch wegen der Trockenheit und Pollenflug viel Staub in der Luft der den Industriefeinstaub ersetzt. &lt;br /&gt;Mein Glastisch auf der Terrasse ist derzeit ständig quittengelb (Raps, Kiefern, Obstbaumblüte, Ackerstaub) und wenn man sich dransezt muss man ihn alle 4 Stunden sauber machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt, 6 Zoll f/4,8, hauptsächlich mit dem 20er Lunt auf 37fach bei 4,1 mm AP und angenehmen 2,6° Feld. Fürs Nagler Zoom auf 13/14 mm, 2,6 mm AP, oder gar mehr waren die meisten GX schon nicht mehr hell genug, viele noch erkennbar aber kein Gewinnn, eher das Gegenteil, oft auch gar nicht versucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leo Triplet klar und hell, auch die NGC eindeutig da, aber keine Details und nicht volle Ausdehnung, auch nicht  mit 13 mm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Leo_Triplet.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Leo_Triplet_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Dann Virgo, mit M98, 99, Markarians Kette fast vollständig, einige schwache GX fehlen, wie z.B. das kleine Auge in dem Dreick. Man kann sagen, alle Messiers waren klar und hell da, NGCs oft eher schwach auch mal nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Markarians_Kette_mit_6.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;219&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Markarians_Kette_mit_6_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;219&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Danach über M 49 und NGC 4526 zu M 61 und von da aus über NGC 4697 an den Sombrero angeschlichen.&lt;br /&gt;Ja, war gut zu sehen, die Teilung mit Augenverbiegen, weil es da unten eindeutig noch etwas siffiger wurde, trotzdem ein schöner Erfolg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Sombrero_2MB.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;169&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Sombrero_5_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;302&quot; height=&quot;163&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher dann auch im Raben weder den zarten PN noch die GX gefunden und gefühlte 2 cm vor dem darunter auffindbaren KS M 68 schlug der Tubus aufs Balkongeländer. Da war ich ne Stunde zu spät und ich hatte keine Lust noch Unterlegklötzchen zu suchen, weil es auch so Ziele genug gab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch mal hoch zum Haar der Berenike, der Kugelsternhaufen neben Alpha Com hell aber nicht auflösbar. M 64, die Blackeye-GX im 20er Lunt so gut dass ich das Nagler Zoom einsetze und sogar auf 10 mm ziehen kann, da kommt sogar eine Ahnung des namensgebenden dunklen Bogens. In Richtung Zenit war der Himmel also richtig gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Messier_64_Blackeye.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;299&quot; height=&quot;148&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_64_Blackeye_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;301&quot; height=&quot;149&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch NGC 4889 und 4725 konnte ich mit dem 20mm Okular auffinden und sichten, dann kam leider der Dachüberstand als begrenzender Faktor ins Bild.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann also mit M 5 noch ein prominenter Kugelsternhaufen tiefer, schon in Serpens, der Schlange gelegen, den ich schon gut mit reichlich Einzelsternen auflösen konnte, aber die Nacht zuvor wäre das noch westenlich besser gegangen, da war es so klar wie ich es von Balkon aus selten sah.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/FTT_Bilder/jpg/Messier_5_KS.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;https://localhost/astrozoom/images/PICS/Zeichnungen/Messier_5_KS_int.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;170&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Für den Schlangenträger mit M 12 und Co. sowie den Hercules hätte ich wegen des eingeschränkten Standorts noch ne Weile warten müssen, aber mir war kühl und ich war auch zufrieden. Das Ding bleibt stehen, wird notfalls abgedeckt und die nächsten Wochen werden noch Gelegenheiten bieten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</content>
		<category term="Dobson 152/739" />
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